Neurofeedback & Beratung in Bremen

Neurofeedback

Entspannt und dennoch konzentriert; gelassen, aber aufmerksam bei der Sache - wer will das nicht sein!

Alltäglicher Stress, Überforderung, zuviel oder zuwenig an Information machen es hingegen häufig schwer in der Balance zu bleiben - geschweige denn die optimale Leistung abzurufen.

Neurofeedback ist ein EEG-basiertes Training zur Behandlung funktioneller und stressbedingter Störungen. Genauso wirksam ist Neurofeedback zur Verbesserung und Training geistiger Leistungen (Peak Performance). 

 

Das Training richtet sich an
  • Kinder und Jugendliche
  • Personen in fordernden Berufen
  • Leistungssportler
  • Personen, die ihre geistige Fitness erhöhen oder
  • alternsbedingte Erscheinungen/ Störungen abmildern möchten.
Neurofeedback unterstützt bei
  • ​ADS/ADHS
  • Stress und Burnout
  • Tinnitus
  • Konzentrationsproblemen
  • Schlafstörungen
  • Ängsten
  • Depressionen
  • Migräne
  • chronischen Schmerzen
und führt zu mehr
  • Ruhe und Ausgeglichenheit
  • Konzentration und Fokussierung
  • verbessertem Schlaf
  • mentaler Fitness
  • Sicherheit im Umgang mit Dritten
  • Motivation und Leistungsbereitschaft.
Was ist und wie funktioniert Neurofeedback?

Neurofeedback ist ein wissenschaftlich fundiertes verhaltensmedizinisches bzw. -therapeutisches Training für das Gehirn, das seit den 1970er Jahren zunächst in den USA, in der Folgezeit aber auch vermehrt in Europa angewendet wird.

Neurofeedback ist ein Teilbereich des Biofeedbacks. Generell geht es beim Neuro- wie beim Biofeedback um Rückmeldungen (Feedback): Gemessene psychophysiologische Aktivität wird dem Klienten wahrnehmbar gemacht mit dem Ziel, diese zu verändern. Rückmeldungen können visueller, taktiler oder auditiver Natur sein und beziehen sich im Regelfall auf autonom gesteuerte körperliche Prozesse: beim Biofeedback sind dies beispielsweise die Hauttemperatur, der Herzschlag oder die Muskelspannung.

Beim Neurofeedback – auch als "Elektroenzephalogramm-Biofeedback“ oder kurz "EEG-Biofeedback“ bezeichnet – werden die gemessenen Hirnströme rückgemeldet. Dies geschieht über Elektroden, die auf der Kopfhaut platziert sind und wie kleine "Mikrophone" wirken: es werden Strömchen abgeleitet, verstärkt und in Echtzeit über einen Computerbildschirm rückgemeldet. Für den Klienten wird die Rückmeldung "übersetzt“ in z.B. eine Computeranimation, die nur dann funktioniert, wenn ausgewählte Gehirnwellen in einer definierten Stärke produziert werden. Innerhalb (und außerhalb) dieses Vorganges wird nichts in die Person hineingeleitet, denn Neurofeedback ist ein komplett nicht-invasives Verfahren.

Lerntheoretischer Hintergrund ist das "operante Konditionieren“, nachdem ein Verhalten verändert werden kann, wenn das gewünschte Verhalten zeitnah belohnt wird. Im Rahmen einer Computeranimation würde bspw. ein Flugzeug dann fliegen, wenn eine bestimmte Stärke der abgeleiteten Strömchen erreicht ist bzw. eine gesetzte Schwelle überschritten wurde. Dies geschieht zunächst rein zufällig; mit der Zeit findet eine Anpassung des Gehirns statt. Dieser Lern-Vorgang ist dem Lernen des Fahrradfahrens vergleichbar: Mitunter ist es am Anfang etwas holprig, bis es mit etwas Übung einfacher und schließlich spielend leicht und auch noch Jahre später erinnert wird. Nachhaltigkeit ist entsprechend auch beim Neurofeedback gegeben; mindestens solange, solange positive und stabile Umweltbedingungen aufrecht erhalten werden.  

Neurofeedback stärkt und zielt auf die Selbstregulation, da praktisch der gesamte Körper-Stoffwechsel vom Gehirn gesteuert wird. Konkret drückt sich ein "Zuviel“ einer Hirnwelle (gemessen wird die Amplitudenstärke innerhalb eines Frequenzbandes in Mikrovolt) in einem bestimmten Zustand, z.B. einem hohen Stressempfinden aus. Stark vereinfacht ist der Zusammenhang in der Darstellung abgebildet.

Insgesamt geht es beim Neurofeedback darum, eine gute, flexible Balance zwischen Leistung und Entspannung, zwischen erregenden und hemmenden Anteilen zu finden und anschließend zu trainieren. 

Einen kurzen englischsprachigen Überblick zur Funktionsweise des Neurofeedbacks finden Sie auf der Webseite der Internationalen Gesellschaft für Neurofeedback und Forschung => ISNR

Was Kunden und Klienten sagen...

...Zwei Jahre lang plagten mich immer wieder sehr unangenehme Schwindelattacken und Kopfschmerzen. Das Suchen nach möglichen Ursachen fing an. Vom MRT bis zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt – das ganze Spektrum an Auslösern für die Symptome wurde in Betracht gezogen. Auch meine berufliche Situation mit den oftmals sehr anstrengenden Phasen, stellte ich kritisch auf den Prüfstand. Letztlich hatte ich keinen medizinischen Befund, so dass ich mit Naturheilmitteln und dem Versuch, Stress zu reduzieren, meinen Weg weiterging.
Ich habe dann – eigentlich aus Resignation und nicht aus einer Überzeugung heraus, mit Neurofeedback begonnen.
Mit Beginn der Neurofeedback Sitzungen sind meine Schwindelattacken und meine Kopfschmerzen bis zum heutigen Tage nie wieder aufgetreten. Das ist jetzt länger als ein dreiviertel Jahr her.
Ich gehe wieder durch die Straßen, sitze vor dem Computer, mache meine Arbeit – alles ohne diesen Benommenheitsschwindel – das ist für mich eine unglaubliche Wende. Entweder hatte ich pures Glück oder Neurofeedback war für mich genau die richtige Behandlung. (Eine Klientin, 50 Jahre)

...Ich hatte in den letzten Jahren beruflich sehr viel Stress. Ich litt an Schlafstörungen und konnte mich tagsüber nicht durchgehend konzentrieren. Aus meiner Sicht die ersten ernsthaften Symptome eines drohenden Burnouts.
Durch das mehrwöchige Neurofeedback Training mit Dr. Krams konnte ich bald wieder durchschlafen und neben der erhöhten Konzentrationsfähigkeit konnte ich seit dem eine ungewohnte Klarheit für Entscheidungen und Lösungsmöglichkeiten entwickeln, die meiner selbständigen Tätigkeit sehr entgegenkommt. Ein großartige Bereicherung für mich und meiner allgemeinen Lebensqualität.
Ich kann das Neurofeedback Training mit Dr. Peter Krams sehr empfehlen. (Ein Klient, 54 Jahre)

...Mit meiner Migräne, die ich seit vielen Jahren habe und die mich nahezu jedes Wochenende ausschaltet, habe ich schon alles Mögliche ausprobiert; letztlich haben bei einem Anfall aber immer nur Tabletten geholfen. Dann habe ich über Neurofeedback zunächst gelesen und es dann selber ausprobiert – gleich in der ersten Sitzung habe ich bemerkt, dass ich mich super entspannen konnte. Mit den Sitzungen wurde die Migräne viel seltener und lange nicht mehr so stark. (Eine Klientin, 48 Jahre)

Vorher-Nachher-Effekte

Um einen optimalen Trainingsverlauf zu gewährleisten, wird einmalig vor und nach den Sitzungen ein QEEG erstellt. Hierbei wird nach Zusammenhängen von geschilderten Symptomen und Abweichungen hinsichtlich der Normdatenbank gesucht. Im vorliegenden Fall ging es um einen akuten Tinnitus. Vor dem Training ist im Frequenzbereich von High Beta (Absolute Power) auf der linken Seite eine deutliche Abweichung zu sehen; nach 20 Sitzungen fallen die Abweichungen deutlich moderater aus und das Ohrgeräusch war verschwunden.

 

Ablauf & Training

Jedes Neurofeedback-Training beginnt mit einem Gespräch: Ausgehend von Ihrem aktuellen Befinden und möglichen Schwierigkeiten geht es um die Frage, was Sie erreichen möchten. Ziel dieses Gespräches ist das optimale und auf Sie zugeschnittene Training.

Im Anschluss wird ein sog. quantitatives EEG (QEEG - vgl. oben "Vorher-Nachher-Effekte") durchgeführt. Die erhobenen Daten werden mit Daten aus einer normierten Kontrollgruppe verglichen und evtl. Abweichungen mittels sog. Z-Werte berechnet.

Nun beginnt das eigentliche Training, für das verschiedene Methoden zur Verfügung stehen: Infra Slow Fluctuation (ISF), Z-Werte, sLORETA oder Frequenzband-Training.

Biofeedbackverfahren wie Herzratenvariabilitätstraining (HRV) oder Hautleitwerttraining (SCR) kommen nach Bedarf zu Einsatz, um Stress und damit häufig einhergehenden negativen Emotionen und Kognitionen schnell und effektiv zu begegnen.

Mein Neurofeedback-Training ist extern zertifiziert vom Institut für EEG- und Neurofeedback und durch stetige Weiterbildung qualitativ abgesichert.

Im Training wird mit der neuesten Hard- und Software sowie den einschlägigen Normdatenbanken gearbeitet: Discovery 24E von BrainMaster, BrainAvatarNeuroguide, BrainDXqEEG-Pro

 

Zeit, Dauer & Kosten

Neurofeedback ist ein sehr effektives Training, es erfordert allerdings Übung! Erfahrungsgemäß sind nach etwa 10 Sitzungen deutliche Verbesserungen spürbar. Weitere 10 bis 20 Sitzungen sind hingegen erforderlich, um einen guten und nachhaltigen Transfer in den Alltag zu gewährleisten.

Idealerweise finden die ersten 10 Sitzungen zwei bis drei Mal pro Woche statt. Bei den Folgesitzungen kann sich der zeitliche Abstand zwischen den Sitzungen vergrößern.

Eine Sitzung bzw. Trainingseinheit dauert etwa eine Stunde. Die netto Trainingszeit liegt bei etwa 30 bis 45 Minuten.

Bitte beachten Sie, dass sich meine Leistungen an Selbstzahler richten und in der Regel nicht von der Krankenkasse erstattet werden.

Um Fragen zu klären und zum Kennenlernen vom Neurofeedback biete ich eine unverbindliche und kostenfreie "Schnupperstunde" an. Sprechen Sie mich an!

Sämtliche hier dargebotene Leistungen werden über das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Bremen e.V. erbracht und abgerechnet.

 

Beratung

Es kann hilfreich sein, das Neurofeedback-Training mit Beratung zu ergänzen. Dann geht es weniger um Ihr Gehirn, sondern mehr um die Umstände und Anforderungen, denen Sie Ihr Gehirn aussetzen. So wie im Neurofeedback-Training eine auf Sie zugeschnittene Lernumwelt geschaffen wird, um gewünschte Wirkungen zu erzielen, so setzen Sie sich in Ihrem alltäglichen Leben verschiedensten (Lern-)Umwelten aus, die ebenfalls Wirkungen nach sich ziehen – allerdings nicht immer die gewünschten.

In der Beratung geht es häufig um Anregungen, Dinge anders auszuprobieren, den Alltag mit Blick auf die eigene Informationshygiene zu überprüfen oder auch nach Wegen der Vereinfachung zu suchen.

Meine Beratungsleistungen sind nach den Richtlinien der Systemischen Gesellschaft zertifiziert. Der Zeit- und Kostenrahmen entspricht dem oben angegebenen.

Über mich/ Kontakt

Über mich

Ich arbeite seit bald 20 Jahren in beraterischen Kontexten, vor allem im Bereich der Public-Private-Partnership, für Kliniken und Verbände und zuletzt als Geschäftsführer einer gemeinnützigen GmbH.

Ausgehend von einem Uni-Studium der Sport- und Erziehungswissenschaft sowie Geschichte, einer anschließender Promotion (Dr. phil.) zum gesundheitspsychologischen Thema "Salutogenese" (scl) und diversen Aus- und Weiterbildungen in therapeutisch-beraterischen Settings, arbeite ich mittlerweile überwiegend systemisch-lösungsorientiert.

Hier ist es wichtig zu sehen, dass Maßnahmen und Methoden, auch wenn sie ursprünglich "therapeutisch" inspiriert waren, mittlerweile eine breitere Anwendung finden. So geht es in meinem Angebot nicht um "Heilung" in einem medizinisch-therapeutischen, sondern um Entwicklung in einem persönlichen und häufig auf den beruflichen Alltag bezogenen Sinne.

Tel 0421 / 794 791 14
mail(at)peterkrams(dot)de

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